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Unter dem Motto «FAHRT INS BLAUE» führte uns die Schlussfahrt 2020 in die Zentralschweiz. Der Start war einmal mehr die «Frohe Aussicht» oberhalb von Uznach, dann ging es zum ersten Halt in der «Luegeten» (unserem früheren Startort), dann über die Ibergeregg zum Apéro im Rest. Hand - kurz nach der Passhöhe begann der Nebel! Während unseres Aufenthaltes löste sich der Nebel langsam auf: Über Illgau gings ins Muotathal, über die Suworow-Brücke nach Morschach, über Brunnen nach Gersau und dort hoch ins Gschwend, wo wir mit der hauseigenen Seilbahn wieder in den Nebel hochfuhren zum Mittagessen im Rest. Rigi-Burggeist.



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Wie im Vorjahr musste ich auch in diesem Jahr die für den zweiten Oktober-Sonntag geplante Schlussfahrt auf den dritten Sonntag verschieben. Zwar hatte sich die Wettersituation nicht grundlegend geändert, aber die Prognose stellte uns zumindest einen zwar kalten Tag, doch wenigstens ohne jeglichen Niederschlag in Aussicht!

Da der Knatsch mit der «Luegeten» noch immer nicht bereinigt ist, sind wir auch in diesem Jahr in der Frohen Aussicht in Uznach gestartet. Als wir um Viertel vor neun Uhr dort eintrafen, waren wir die Ersten. Kurz darauf kam Renato auf seiner Transalp an. Da ich das Triopan nicht dabei hatte, stellte er seinen Töff als Blickfang bei der Einfahrt an den Strassenrand.  


Nach und nach trafen die nächsten Teilnehmenden ein, wie auch Milly und Milena, die im Auto angefahren waren. Im Kanton St. Gallen war im Restaurant noch keine Maskenpflicht, im Gegensatz später zum Kanton Schwyz. Insgesamt waren wir 13 Personen fürs Frühstücksbuffet gemeldet, weitere 7 trafen nach und nach ein und gaben sich mit einem Kaffee zufrieden. Alle hatten sich warm angezogen und, ausser bei den Handschuhen, gab es eigentlich keine Probleme. Um 10.30 Uhr traf als letzter Alain ein, der sich als Tourguide gemeldet hatte.Ich begrüsste die Anwesenden zur diesjährigen Schlussfahrt und informierte über den Ablauf, vom Start, dem ersten Halt nach einer Stunde, eine Stunde später dem Apéro-Halt sowie das Mittagessen am Ziel, welches wir mit einer Seilbahn erreichen würden. Bereits hier wurden auch die Teilnehmenden in die Gruppen eingeteilt, die L-Fahrer wurden auf die Gruppe von Renato und die von mir aufgeteilt. Milena und Milly übernahmen beim Start den Job der Fotografen. Als letzte Gruppe startete ich mit meinen 5 Fahrern.



Unsere Fahrt durchquerte die Linthebene, um bei Schübelbach auf kleine Strässchen am südlichen Rand abzubiegen. Über Siebnen, Galgenen, Lachen erreichten wir Altendorf, wo es steil in die Höhe ging zum ersten Halt, auf dem Parkplatz des geschlossenen Ausflugsrestaurant «Luegeten». Dort stand Renato bereits mit seiner Gruppe. Nachdem er sich auf die Weiterfahrt begeben hatte, machten auch wir uns startbereit, als zum selben Zeitpunkt Alain mit seiner Truppe eintraf. Wir nahmen die nächste Steigung in Angriff, den Etzelpass – die schmale, im dunkeln Wald angelegte Strasse wurde kürzlich neu gemacht.



Ennet dem Etzel ging es dann steil bergab, über die Teufelsbrücke zum Abzweig in Richtung Egg-Sihlsee. Diese abenteuerliche Strasse, welche in einem instabilen Baugrund liegt, wurde nun zum Teil asphaltiert, ist aber immer noch über weite Strecken naturbelassen, d.h. mit hartgefahrenem Kiesbelag versehen. Die Uferstrasse über Willerzell nach Euthal mit den vielen Kurven ist immer wieder von neuem eine Herausforderung, der Ausblick auf den Sihlsee eine Augenweide. Auf der Fahrt in Richtung Unteriberg wurden wir bei tiefem Tempo aufgehalten, früher nannte man diese Langsamfahrenden «Sonntagsfahrer», heute sind sie allgegenwärtig und mitunter verkehrs-abwesend durch Ablenkung mit Handy usw. Auch auf der Fahrt in Richtung Oberägeri war es nicht besser, selbst die Ibergeregg-Strecke war für die meisten eine Langsam-Fahrangelegenheit, weil das Überholen kaum möglich war. Ich wartete auf der Passhöhe bis alle eingetroffen waren, dann stürzten wir uns auf die spannende Bergabfahrt, welche bald von Nebel getrübt war:

Auf der Nordseite war es zwar nicht schön, aber es regnete nicht und die Strasse war auch nicht überall nass, so dass man die Fahrt trotz Kälte geniessen konnte. Nun begaben wir uns in die Nebelsuppe, die mir vom Wirt des Rest. Hand bereits angekündigt wurde. Entgegen unserem Plan, den Apéro im Freien vor der Mauserhütte einzunehmen, war nun der Besuch im Innern des Restaurants angesagt, wo wir uns aufwärmen konnten.    


(in Arbeit: Stand 3.11.2020)


Erste Bilder vom Apéro-Halt in der «Hand»




Überraschungsziel: Rigi-Burggeist

Bilder von Ursula Sand, weitere Bilder in Arbeit

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ab hier: Schlussfahrt 2019

Allerdings war an diesem wunderbaren Oktobersonntag mehr Ausflugsverkehr als ich mir je hätte vorstellen können, da gab es oft unangenehme «Annäherungen» durch den Gegenverkehr auf der schmalen Wald- und Alpstrasse. Mit einem Fünfliber trugen wir zum Jahresunterhalt bei, nicht ganz freiwillig … (Parkplatzgebühr)



Einmal mehr hatten wir fantastisches Wetter

Ganze 18 Teilnehmer waren zum Frühstücksbuffet gemeldet, allerdings hatten zwei der Teilnehmer Pannen, so dass schliesslich nur noch 15 blieben. Um halb 11 Uhr füllte sich das Lokal mit den übrigen Teilnehmern und um 10.45 Uhr startete ich die Begrüssung und gab die Regeln für die Ausfahrt bekannt. Arthur und Alain hatten sich als Tourguide gemeldet.




Bild: Bereit zum Start!

So gab es mit den 22 Maschinen drei Gruppen. Pünktlich um 11 Uhr startete die erste Gruppe, im 2 Minuten-Abstand folgten die übrigen. Erst ging es die kurvenreiche Strasse von Gommiswald hoch zum Rickenpass, danach hinunter nach Wattwil und Ebnat-Kappel: Dort begann unser Ausflug mit kleinen, unbekannten Strässchen, ohne Verkehr und immer wieder mit wunderbaren Aussichten in die Landschaft. Arthur landete auf dem Bendel (dort gibt es FREIHEIT einzuatmen!) und machte seinen Stundenhalt in der Höhe, wir übrigen trafen uns dazu am Bahnhof von Neu St. Johann-Nesslau. Da gab es die Möglichkeit, eine Toilette aufzusuchen.



Anschliessend verliessen wir in Nesslau die Hauptstrasse und kletterten am Südhang wieder in die Höhe, wo es über Laad und Hinterlaad nach Au ging, wo wir die Wyss Thur überquerten und wieder talauswärts hinunter nach Stein fuhren. Nach weiteren 5 km auf der Hauptstrasse bogen wir in Alt St.Johann (meinem Bürgerort, ohne dass ich irgendwelchen Bezug hätte) wieder ab und erklommen diesmal den Nordhang, über die Bergstrasse zum Gubel. Ab da ging es ohne grossen Höhenunterschied dem Hang entlang über den Kühboden, am REKA-Feriendörfli vorbei nach Wildhaus. Milly hatte mir ein schönes Plätzchen verraten für unseren Apéro-Halt, das Hag-Beizli.

Apéro-Halt im Hagbeizli in Wildhaus



Die Zufahrt zum Hag-Beizli ist eigentlich verboten, nur Gäste, die schlecht laufen können, dürfen ausnahmsweise zum Restaurant hochfahren wie beispielsweise Motorradfahrende in voller Montur (!), denen 400 Meter zu Fuss in ihren dicken Töff-Stiefeln nicht zumutbar sind. Auf alle Fälle konnten wir den Grossteil der Motorräder hinter dem Haus verstecken, nur wenige standen auf der Strassenseite. Die Zufahrtsstrecke wird talwärts stark von Trottis befahren, die nicht unbedingt mit einer Horte Töff-Fahrer als Gegenverkehr rechnen. Aber wir konnten uns gut arrangieren.




Nachdem jeder sein Getränk (Möhl alkoholfrei floss in Strömen ...) bestellt hatte und die Apéro-Plättli auf den Tischen verteilt worden sind, gab es ein munteres Vespern. Diejenigen, die gerade das Frühstücksbuffet geplündert hatten, waren wohl weniger «gfrässig» als jene, die erst später eintrafen. Anschliessend forderte ich zur Gruppenfoto hinter dem Haus auf.




Das Gruppenfoto mit der «Uniform» fiel etwas mager aus, da nicht alle daran gedacht hatten, das Shirt (erstmals an der SWISS-MOTO 2019 im Einsatz!) mitzunehmen. Schade, es wäre DIE Gelegenheit gwesen ... - sorry! Milly und ihre Schwester Rösli nahmen hier den Heimweg unter die Räder, alle übrigen setzten die Fahrt fortt nach Wildhaus und über den Grabserberg, teils mit einem Abstecher in Richtung Voralp. Danach kam eine eher banale Strecke im Rheintal bis nach Weite SG.





Allein die Übersicht auf die Strecke von Weite bis zum Palfries zeigt ein bisschen, was den Fahrer erwartet. Ich war die Strecke vorher abgefahren, wusste allerdings nicht, welchen Gegenverkehr uns auf dieser schmalen Waldstrasse begegnen sollte: Es gab einige nicht ganz ungefährliche Annäherungen, mit dem Töff konnte man gut kreuzen, aber die Fahrer machten teilweise kaum Platz oder wurden überrascht. Wir verloren unterwegs einen der Teilnehmenden, weil er einem anderen Restaurant-Wegweiser folgte. So verloren wir ziemlich viel Zeit, ihn wieder einzufangen und wir trafen schliesslich als letzte Gruppe ein. Von einem Parkwärter wurden wir auf dem Parkplatz darauf hingewiesen, dass wir für 5 Franken ein Parkticket lösen müssen. Hätte ich, wie abgemacht, der Wirtin vom Hag-Beizli aus telefoniert, dann wäre die Information durchgekommen, dass wir unsere Motorräder unterhalb der Terrasse (gratis!) parkieren können. So haben wir halt den Haushalt der Kooperation etwas aufpoliert, so ganz am Saisonende …




Parkplatz mit Parkgebühr - auch für Motorräder!

Das Berggasthaus Palfries bietet ein fantastisches Panorama, an diesem Tag war die Fernsicht besonders toll. Da die Terrasse schon gut besetzt war, hatten die Wirtsleute in der heimeligen Gaststube aufgedeckt. Das Menü, feine Älpler Makronen, mit einem Salat im Voraus und auf Wunsch mit Apfelmus, war einheitlich – und alle genossen es sehr.



Das Tischset passte ausgezeichnet zu unserer Gruppe: Saft vom Fass, alkoholfrei ist das meist gewählte Getränk anlässlich der Donnerstagsausfahrten! Wir müssten eigentlich mal im Winter eine «Werksbesichtigung» bei Möhl machen.





Der Nachmittag hatte sich schon weit hingezogen und wir waren hier, in den Bergen, noch weit weg jeglicher Zivilsation: So war es Zeit, aufzubrechen. Schon im letzten Jahr waren wir ähnlich in der Zeit und am Ort (Bad Ragaz, jetzt nahe Sargans) und bei diesem herrlichen Ausflugswetter musste man mit einem grossen Rückreiseverkehr aus dem Bündnerland rechnen. Einige hatten sich schon vor dem letzten Teil verabschiedet, die dürften noch vor der Reisewelle zurückgewesen sein.



Ich fuhr mit Dani zurück, der sich eine KTM 790 gepostet hatte, und wählte den Weg über die Haupt¬stras¬se ohne Benützung der Autobahn bis nach Jona-Rapperswil. In Sargans trennten wir uns von Rodrigo Pereira, der auf die Autobahn fuhr. Wir fuhren dem Walensee entlang, über den Kerenzerberg und über Weesen, Ziegelbrücke nach Kaltbrunn, wo Dani abbog in Richtung Rickenpass.
Unser Weg führte uns über Uznach, Schmerikon nach Jona. Bei Pfäffikon SZ bogen wir in die Autobahn ein, inzwischen war es bereits dunkel. Bei der Einfahrt von einer Raststätte sahen wir noch einen Töff in die Autobahn einbiegen: Es war Pereira, er hatte über die Autobahn genau gleich lang gehabt.

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Tolles Ergebnis für BuKi - aufs Bild «klick»en!

Einmal mehr sammelten wir anlässlich der Schlussfahrt für das BuKi-Projekt: Es kamen tolle 402 Franken zusammen. Ein grosses MERCI an alle, die ihren Teil dazu beigetragen haben!  


Hier hast Du die Möglichkeit, direkt auf eine der tragischen Geschichten von BuKi-Kindern zu gehen. «Klick»e aufs Bild und landest an der entsprechenden Stelle auf der buki-hilfe.de Webseite! 
O-Ton (Ausschnitt): Die Mutter hätte einen neuen Mann in Deutschland gefunden und möchte in die Beziehung ohne Altlasten gehen. (...) Es ist eine Tragödie, die man nicht beschönigen kann. 


BuKi-Sammlung ergab insgesamt 500 Euro

Als ich am Sonntagabend, dem 10.Nov. bei Heidi und Stefan in Bad Saulgau eintraf, kamen sie gerade zurück vom «BuKi-Bücherbasar», welcher zwei Mal jährlich stattfindet. Inzwischen verfügen sie über 40 Bananenschachteln voller Bücher, schön nach Themen geordnet. An diesem Sonntag konnten sie etwa 800 Bücher verkaufen, jeweils zu einem Preis von 1.50 oder 2 €. Viele Kunden rundeten den Betrag auf im Sinne einer Spende. So kamen an diesem Tag ganze 1850 € zusammen. Ich hatte vor meiner Abreise unseren Spendenbetrag von insgesamt Fr. 562.- in Euro gewechselt, der Zufall wollte es, dass mir exakt Fr. 562.25 belastet wurde! So konnte ich diesen Betrag auch gleich den beiden ausliefern: Was für ein erfolgreicher Tag!


BuKi-Sammlung ergab insgesamt 500 Euro

Wir gingen in der Nähe gemeinsam essen und anschliessend sassen wir gemeinsam zusammen. Was die beiden für ihr Projekt alles leisten, ist unglaublich. So erzählten sie mir vom letzten Sommer viele Erlebnisse und Geschichten, die sie mit ihren Kindern erleben durften. Gehe auf ihre Homepage und dann siehst Du, wie wichtig solche Hilfe vor Ort sein kann: So erhalten diese Roma-Kinder eine Perspektive, vielleicht eine Möglichkeit, aus diesem ewigen Kreislauf der lähmenden Armut auszubrechen, ein besseres Leben zu führen. Der Zugang zu Körperhygiene, regelmässige Nahrungsaufnahme und Bildung müsste in der heutigen Zeit im EU-Land Rumänien eigentlich selbstverständlich sein, nicht aber für abertausende von Roma-Kindern.



Bilder von Milly vor der Abfahrt




Erste Bilder von Roli Egloff

Besammlung vor der Abfahrt: 11.00 Uhr in der "Frohen Aussicht" 
Besammlung zum Gruppenbild beim "Hag-Beizli" in Wildhaus 
 


Bericht (als Text) - aufs Bild «klick»en!


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ab hier: Schlussfahrt 2018


Die Bilder, eingesandt von Hugo

Die imposante Brücke über der Tamina-Schlucht wurde 2017 eingeweiht 



Ein Batzen für «BuKi» - danke vielmals!

Einmal mehr begleitete uns das «BuKi»-Glas auf unserer Reise: Ich stellte es erst beim Frühstück, dann wieder auf dem Apéro-Tisch und schliesslich beim verspäteten Mittagessen im Hotel-Restaurant Tamina in Vättis auf: Das Glas wurde regelmässig «gefüttert» und so kamen insgesamt rund 300 Franken zusammen. Während der bisherigen Saison kamen kleinere Beträge zusammen, die insgesamt ebenfalls schon 200 Franken betrugen - so sind es also bereits 500 Franken! Anlässlich der «Weihnachtseinladung» vom MI, 12. & DO, 13.Dez. 2018 werde ich nochmals sammeln und dann eine Jahresüberweisung nach Deutschland machen. Mehr zur «BuKi-Hilfe» auf meiner Homepage findest Du hier





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