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Bei Traumwetter der Abschied für die Trauergäste

Genau so wenig, wie man sich den Tag auslesen kann für den Tod, genau so wenig hat man Einfluss auf das Wetter anlässlich der Verabschiedung. Luigi hat immer betont, wie gut es das Leben mit ihm gemeint hat - und das können wir sagen, sogar über den Tod hinaus. Auch wenn es traurige Stunden für alle Beteiligten waren, so ist doch dieser Tag für alle Anwesenden bestimmt eine schöne Erinnerung!



Ein gut geschmückter Eingang der schmucken Kirche

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Da meine GL1000 nach der Winterpause fast nicht anlief, verspätete ich mich bei der Anfahrt und fuhr erst zur falschen Kirche. Als ich schliesslich am richtigen Ort, bei der katholischen Kirche, eintraf, waren die Türen bereits geschlossen und ich wollte die Abdankungsfeier nicht stören. So kam ich dazu, ausserhalb der Kirche schöne Bilder zu machen. Es ärgert mich schon, denn alle, die rauskamen, sagten es wäre eine sehr schöne Feier gewesen und man hatte einen Blick in sein langes und interessantes Leben - das ist mir leider entgangen.
Schon von den vielen Autonummern her zu schliessen, zeigte es ein Bild, dass dieser Mann eine grosse Ausstrahlung hatte.



Es waren natürlich alle da, wie Bruno Kneubühler mit seinem Mech Werni Kreis, der viel mit Luigi zusammen war.
(Link zur Veranstaltung 100 Jahre Offene Rennbahn Oerlikon mit vielen Bildern)
Dann Leute wie Jacques Cornu und natürlich viele Rennfahrer aus dieser Zeit, die ich nicht kannte. Horst Frerichs vertrat Honda Schweiz, er war schon zu Taveris aktiven Zeiten der Mann, der die erfolgreichen Honda-Maschinen in der Schweiz verkaufte und sich selbst auch in der Rennfahrer-Szene engagierte. Ein ganz besonderer Gast war der Japaner Kunimitsu Takahashi, der zusammen mit Taveri Rennen fuhr und extra für die Beerdigung hergereist war.



Luigi's Honda-Team Partner Kunimitsu Takahashi



Bruno und Werni starteten schliesslich Luigi Taveris Maschine: Nach ein paar Startschwierigkeiten schliesslich sprang sie an und die Gasstösse, wie sie zum Anwärmen vor einem Rennen gemacht werden, durchdrangen den Tag: Zu diesen Zeiten durften die Rennmaschinen noch ungestört ihren Mais machen und, zumindest für alle, die hier versammelt waren, war es Musik in den Ohren! Auch wenn sich die Kinder (und auch ein paar Erwachsene, die direkt daneben standen) die Ohren zuhielten - ich denke, den Motorenlärm dürfte man in der Mittagsstille weit herum gehört haben!



Da es so wunderschönes Wetter war, dachte eigentlich niemand ans Aufbrechen: Die Leute formierten sich in Gruppen, in welchen sie sich unterhielten. Es war ein buntes Treiben, viele kannten sich natürlich aus der Rennszene, darunter auch viele Junge. Die Mitarbeiter der Carosseriewerkstatt, die durch Luigi gegründet wurde, kamen alle im Arbeitsdress. Dann natürlich auch viele aus der Familie, teilweise aus dem Ausland und auch Bekannte und Nachbarn. Die Handys wurden fleissig gebraucht für Fotos und Filme, so dürfte auch der Motorenlärm noch weitergegeben werden in den sozialen Netzwerken.


Es ging schon gegen 1 Uhr, als die Familie mitteilte, dass man jetzt aufbrechen würde. Das Essen fand auf der Halbinsel Au statt. Ich ging mit Herrn Frerichs und Kunimitsu Takahashi zu ihrem Auto runter und wir kamen an meiner betagten GoldWing vorbei. Dabei erzählte Herr Frerichs eine Story, die ich bis jetzt so noch nie gehört hatte. Mit einer französischen Ingenieurschule bauten sie mit dem GL1000-Motor eine Rennmaschine, die dann in der Langstreckenmeisterschaft eingesetzt wurde, z.B. an der berühmten «Bol d'Or». Da der GoldWing-Motor nicht exakt horizontal eingebaut wurde, sondern vorne leicht angehoben, hatten sie Mühe mit der Schmierung, was dann in den Rennen zu Ausfällen führte. Dies merkten sie aber leider erst viel später ...



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