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In Erinnerung der Zeit mit Siggi am 1.Aug. 2017

Neben Teneriffa ist mir (wohl altershalber?) das Tessin ans Herz gewachsen: Mit Siggi habe ich es entdeckt, Karin meine jetzige Freundin hat seit 30 Jahren ihre Mutter in Locarno Monti und so bin ich des öftern mit ihr am Langensee! Das Bild entstand am 2.Aug., als ich in Erinnerung unseres Aufenthaltes nochmals im Hotel für das 1.August-Feuerwerk das Zimmer mietete. Das Bild unten entstand am 5.6.2018: Eben erst hat mir Sebi wieder die GoldWing vorgeführt und der Zähler übersprang die 258'000er-Hürde am vergangenen Wochenende! 


1.August-Weekend von 2018

Bei 259825 km startete ich am 31.Juli 2018 in Thalwil frühmorgens, am Abend desselben Tages standen dann 260'242 km auf dem Totalisator. Nicht schlecht für das, dass ich einmal geplant hatte die 200'000 vollzukriegen :-)  



40 Jahre GoldWing-Fahrer: Unglaublich - aber wahr!

Am 31.März 2017 sind es genau 40 Jahre her, dass ich am Seilergraben bei Taiana meine erste GoldWing in Empfang nehmen durfte. Otto Taiana wollte mir die Maschine erst gar nicht verkaufen, weil er das Gefühl hatte, dass eine so grosse und starke Maschine (82 PS!) nicht in die Hände eines jungen «Sprenzel» gehört: Als ich ihm dann klar machte, dass ich in den 5 Jahren mit 125er- und 250er-Maschinen gegen 100'000 Kilometer zurückgelegt hatte, kam es doch noch zum Kaufvertrag. Ich unterschrieb ihn anlässlich der IFMA im Hallenstadion imn Dez. 1976, wo es noch 5% Extra-Messerabatt gab. Das 76er-Modell stand im Schaufenster von Taiana und musste auf meinen Wunsch hin erst auf Silber umgespritzt werden. 


Die Maschine war nackt, die Farbe in Silver!

Dieses Bild entstand 1979, als ich mein «Krauser Cockpit» (Bild unten) abmontierte und in England mir eine «Hondaline-Fairing» (build by Rickman) für meine GoldWing kaufte 


GL 1000 mit «Krauser Cockpit» (lenkerfest)

Das letzte Bild in Grossformat: Auf das Bild «klick»en! 




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40 Jahre Töff-Fahrer: Unglaublich - aber wahr!

Am 25.August sind es genau 40 Jahre her, als ich in Basel den Töff meines Bruders übernahm und damit meine ersten Fahrten (Berganfahren, schalten) unternahm. Am Tag darauf fuhr ich dann nach Wila im Tösstal, eine Strecke, die ich vorher schon unzählige Male per Autostop und einmal gar per Velo unternommen hatte. Diese Yamaha AS1 begleitete mich 9 Monate und in diesen 9 Monaten legte ich insgesamt 24'000 Kilometer zurück, u.a. eine Ferienreise nach Andorra. 


Für mehr Infos aufs Bild «klick»en!

Im MotoSportSchweiz vom 11.Juni kam unter dem Titel "1 Viertelmillion Kilometer in 32 Jahren" folgender Artikel (zur Vergrösserung an«klick»en!)  


Im Herzen bin ich (immer noch) ein GoldWinger: Dass dem so ist, merke ich immer, wenn ich auf der Strasse einen anderen GoldWing-Fahrer antreffe - es verbindet mich etwas mit ihm, nämlich die Leidenschaft zu dieser Maschine, auch wenn ich «nur» eine Vier-Zylinder-Maschine habe im Unterschied zu der heutigen Sechs-Zylinder-GoldWing! (GL1500-6 ab 1988, GL 1800-6 ab 2000)
Im Unterschied zu den richtigen GoldWingern habe ich aber einen Töff-Horizont, der weit über diesen Typ hinausgeht: Denn schon zur Zeit, als ich noch den GoldWing-Club führte, wurde mir jeweils von neuen Mitgliedern zugetragen, dass es sie stört, dass sie nur akzeptiert sind im GoldWing-Club, wenn sie am Stamm mit der GW auftauchen. Viele fuhren damals nebenbei beispielsweise eine Yamaha XT600 Ténéré und wegen der Möglichkeit des Wechselschildes behielten sie ihre alte Maschine. Schliesslich konnten sie auf dieser, allein unterwegs, viel besser «wetzen», was ihnen die GoldWing eben nicht mehr so zuliess. Natürlich gab es auch im GoldWing-Club «Heizer», die so manchen anderen Töff-Fahrer mit offenem Mund stehen liessen. Diese heissen Typen wohnten vorzugsweise im Bündnerland, wo GoldWing-Fahrer von den normalen Bikern weniger belächelt wurden: Hatten sie doch die Erfahrung gemacht, dass es ihnen nicht immer leicht fiel, wenn so ein Monster im Rückspiegel auftauchte, ihm etwas entgegenzuhalten - gäll, Hampa!!!

Im Herzen immer noch «GoldWinger» (Bild. Aug. 09)



Immer wieder werde ich gefragt, wieviele Motorräder ich habe: Das ist schwierig zu beantworten, denn nicht alle Motorräder sind eingelöst oder strassenverkehrszugelassen. Soeben habe ich die Abrechnungen des Strassenverkehrsamt für das Jahr 2009 bekommen: Insgesamt laufen auf meinen Namen oder den meiner Fahrschule 14 Motorradschilder, 1 Autonummernschild und 2 Anhänger (1 PW, 1 Töff). In der Zwischenzeit (Stand Dez. 2010) sind zwei weitere Maschinen dazugekommen... Nicht eingelöst sind eine Rennmaschine (Honda CBR600) sowie 3 Geländemotorräder sowie die amerikanische GoldWing mit Jg.86. Die Maschinen, die meinen Fahrschülern zur Verfügung stehen, findest Du unter «Fahrschultöff» oder hier

Klicke aufs Bild zur Geschichte!



September 2016: Der «250'000 km-Grenze» entgegen!

... inzwischen sind es 249'000 und etwas!

Wer hätte das gedacht: VW waren gut, sie machten Werbung mit «er läuft, und läuft und läuft» ... Es gibt zwar noch einen Käfer, der hat aber mit dem Ursprung nichts zu tun! Wie der VW hat die GoldWing einen 4-Zylinder-Boxer-Motor, aber - ein ganz grosser Unterschied - mit Wasserkühlung! Ich wollte 200'000 km hinkriegen, wenn es so weitergeht, werde ich wohl bald die 250'000er-Grenze erreichen! Denn er läuft, und läuft, und läuft ...

18.Juni 2015: Die «240'000 km-Grenze» geknackt!

Wer hätte das gedacht: VW waren gut, sie machten Werbung mit «er läuft, und läuft und läuft» ... Es gibt zwar noch einen Käfer, der hat aber mit dem Ursprung nichts zu tun! Wie der VW hat die GoldWing einen 4-Zylinder-Boxer-Motor, aber - ein ganz grosser Unterschied - mit Wasserkühlung! Ich wollte 200'000 km hinkriegen, wenn es so weitergeht, werde ich wohl bald die 250'000er-Grenze erreichen! Denn er läuft, und läuft, und läuft ...

So steht sie noch täglich im Einsatz, 19.Juni 15



Es ist vollbracht: 200'000 Km mit der Aspencade

Es ist vollbracht: Gestern, am 2. August 2008, habe ich mein Ziel erreicht! Ich habe mir, nachdem ich im Frühling 1985 auf der Fahrt zum belgischen GoldWing-Treffen auf meiner ersten GoldWing, einer 1976 gebauten GL 1000 bei etwas über 163'000 km einen Motorschaden erlitt, geschworen, dass ich mit der GL 1200 klaglos die 200'000er Grenze absolvieren werde.

Mein allererster Töff: Yamaha 125 AS-1

Am Tag nach meinem Geburtstag (25.8.1973) übernahm ich diese 2-Takt-2-Zylindermaschine von meinem Bruder, der auf eine 250er aufgestiegen war und legte innerhalb von nur neun Monaten total 24'000 km mit ihr zurück. Jedes Wochenende Wila- Winterthur- Basel und zurück, unter der Woche täglich von Wila (im Tösstal) nach Winterthur in die Mittelschule und zurück.

Da mich meine schöne Yamaha reute, bei Schnee und Eis zu fahren, kaufte ich im Herbst 1973 einem SBB-Kondukteur für 400 Franken seine «alte» 125er-Honda ab: Diese Maschine war während Jahren bei Göpf Keller selig (heute: Honda-Keller) in Bauma im Schaufenster gestanden und ihr Besitzer kaufte sie günstig und fuhr nur wenige Kilometer.
Diese 1964er-Honda hatte bereits einen Elektrostarter, aber keine Blinker und ein Licht, dessen Ausbeute etwas mehr als einem Velolicht (von damals) entsprach! Der Strom für beides kam aus einer kitzekleinen Batterie, die im Seitenkasten befestigt war.
Als Ruine, von den Winterfahrten auf salzigen Strassen, habe ich sie 1976 an einen meiner Realschüler verschenkt, der sie restauriert und zu neuem Leben erweckt hat.


Honda 125, C92, Jg. 1964

Mein zweiter Töff: Eine Honda C92 für den Winter!

Diese Bilder schoss ich im Frühling 2012, als ich bei KMH Motorsport in Gelterkinden, bei Hansruedi Regenass meine «neue» ST1100 (mit ABS+TCS, Jg. 97) abholte: Da stand sie also, so schön blau wie meine damals ....

«Meine C92» (Bild 1997) restauriert von H.P. Weber



Mein dritter Töff: Honda CB 250, Jg. 1968

In den Sommerferien fuhr ich damit nach Yugoslavien, ein Jahr später nach Andorra: Mit ihr legte ich in drei Jahren total 50'000 km zurück. Den Motor und das Getriebe zerlegte ich mehrmals, Kette schmieren und spannen - endlos: Als nächste Maschine kam nur noch ein Kardan in Betracht!

Meine erste und zweite GoldWing

Bilder oben: Kilometer-Gleichstand am

Meine erste GoldWing, eine extra in Silber gespritzte GL 1000 K1, Jg. 76 nahm ich am 30.März 1977 in Betrieb. An die erste Fahrt kann ich mich noch erinnern, wie wenn es gestern gewesen wäre. Es war eisig kalt und ich fror meine Finger auf der kurzen Fahrt vom Seilergraben über den Gockhauser nach Dübendorf beinahe ab.
Als ich am 6. Febr. 1985 meine zweite Goldwing in Bauma bei Honda-Keller abholte, war es nicht minder kalt. Nur dass die GoldWing inzwischen ab Fabrik eine grosse Verkleidung besass, die den Wind und das Wetter abhielt.



Mit der GoldWing auf der Rennstrecke

Als ich anlässlich meiner Hochzeitsreise zusammen mit meiner (ex-) Frau Luzia im September 1987 zu einem Fahrlehrer-Sicherheitstraining auf der legendären Nürburgring-Nordschleife fuhr, entdeckte ich den «zügigen Tourenfahrer» in mir: Dass die GoldWing nicht unbedingt das richtige Motorrad für die Rennstrecke war, wurde mir schnell klar. So ging ich 1988 mit der Transalp zur Nordschleife, später mit der Honda NTV 650 Revere und schliesslich mit einer Honda CBR 600 F.


Klicke aufs Bild: Diese Ausschreibung als PDF-Download!

... und schliesslich die DRITTE!!!

Amerik. Modell «Limited Edition» GL 1200, Jg. 1985

Als ich mir dann eine grössere Maschine leisten konnte, war inzwischen ein neuer Stern am Töff-Himmel aufgegangen: Mit der neuen Honda «GoldWing» GL 1000 übertraf Honda alles, was es vorher gegeben hatte! Mit 1000 Kubik, ihrem 4-Zylinder-Boxer-Motor, dem Kardanantrieb und (erstmals im Motorradbau) ihren drei Scheibenbremsen (zwei vorne, eine hinten) und ihrer schieren Grösse, 264 kg Nackt-Gewicht, hob sie ab in neue Dimensionen. Später bauten sie ein 1100er-Modell und schliesslich, so wie man sie heute kennt, erstmals eine ab Fabrik vollausgerüstete Tourenmaschine mit grosser Verkleidung, mit Seitentaschen und Topcase. Mit der GL 1200 «Aspencade» leistete ich mir mit 30 Jahren dann meine zweite GoldWing.

Für 6 Wochen mit der 4.GW in DownUnder

Nachdem wir anfangs Januar 2014 in Australien bei unseren Freunden in Sydney eingetroffen waren, habe ich mich auf dem Internet schlau gemacht, und siehe da: Ich habe eine 84er-Aspencade gefunden wie ich sie zuhause fahre, in einem sehr guten Zustand (fast «neuwertig») mit nur 80'000 Kilometern. Nach unserem Trip waren es dann 7'720 km mehr auf dem Tacho!

Und warum keine NEUE GoldWing?

Als ich 1990 in Orlando/Florida einen Vortrag hielt zum Thema «Ausbildung und Prüfung am schweizerischen Beispiel» anlässlich der internationalen Motorrad-Sicherheits-Konferenz von «Motorcycle Safety Foundation», erklärten mir die Leute von HONDA, dass ich noch 4 Jahre auf den Automat warten müsse. Zwei Jahre vorher war die neue Sechs-Zylinder-GoldWing GL1500 auf den Markt gekommen. Diese Maschine hat soviel Drehmoment, dass man an der Ampel hochschaltet bis in den Fünften und damit den ganzen Tag herumfahren kann - wozu also noch schalten? Auch mit der GL1800 ab dem Jahr 2000 gab's keinen Automaten bis zum heutigen Tag ...
Ich kaufe mir dann eine neue GoldWing, wenn es sie automatisch (ohne Schaltgetriebe) gibt! Ich habe nun schon 24 Jahre darauf gewartet, solange wird es wohl kaum mehr gehen...

Die Zukunft lässt grüssen!


Ein Hauch von Hoffnung machte sich anlässlich der SWISS-MOTO 2008 breit: Auf dem HONDA-Stand stand eine GW-Studie als Naked Bike mit dem 6-Zylinder-Motor der 1800er-GoldWing, an welcher der Kupplungshebel fehlte - ein Hinweis auf eine GoldWing mit Automatikgetriebe? Dies wäre echt ein Grund, nach fast 30 Jahren wieder mal eine NEUE GoldWing zu kaufen.

Die Warterei hat ENDLICH ein Ende!

Am 25.Okt. 2017 in Santa Barbara vorgestellt

Seit 1994 habe ich darauf gewartet, dass die Honda GoldWing mit einem automatischen Getriebe herauskommt. Seit vielen Jahren bauen sie Motorräder mit der Dual Clutch Transmission, mit einem automatischen Doppelkupplungsgetriebe. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Technik mit einer neuen GoldWing (nach 17 Jahren des nur wenig veränderten Vormodells) auf den Markt kommt. Nun ist sie da!

Wenn eine BMW - dann diese! BMW Ur-Enduro R80 G/S

Jeder träumt davon, mit dem Töff um die Welt zu fahren: Ich weiss wenigstens schon, womit - und das weiss ich seit vielen, vielen Jahren! Mit einer solchen BMW nicht wegen ihrer unbestrittenen Qualitäten, sondern weil man die Ersatzteile dafür in jedem Land der Erde bekommt, denn: Überall fährt die Polizei und/oder das Militär BMW-Maschinen... Oder: Mit einer Honda «Africa Twin», da braucht man KEINE Ersatzteile, nirgends - denn die geht NIE kaputt. So träume ich halt eben weiter!!!

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